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1. Darstellung und Ziele
Der Krankenpflegedienst gründete sich im
September 2006 unter en Namen
Medi-Vita Ambulanter Krankenpflegedienst
Ziel unseres Krankenpflegedienstes ist eine rund
um die Uhr Versorgung pflegebedürftiger und körperbehinderter
Menschen in ihrer häuslichen Umgebung. Unser Hauptanliegen
besteht darin, gerade Menschen, die auf Grund ihrer Erkrankung,
Behinderung, Vereinsahmung und der damit verbundenen umfangreichen
Pflege; große Schwierigkeiten haben den Wunsch nach
selbstbestimmten und eigenständigen Leben und Wohnen,
zu realisieren; zu unterstützen. Der Medi-Vita Krankenpflegedienst
stellt durch seine Arbeit sicher, dass die von ihm betreuten
und gepflegten Klienten trotz Krankheit oder Behinderung in
ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können.
2. Pflegebezirk
Gemäß des beantragten Versorgungsvertrages
für den Medi-Vita Krankenpflegedienst wird der Pflegebezirk
den gesamten Raum Frankfurt am Main umfassen.
3. Erreichbarkeit
- Geschäftsräume und Anschrift
Medi-Vita ist eine selbständig wirtschaftende Einrichtung
mit einem gemieteten Geschäftsraum.
Unsere Anschrift lautet:
Medi-Vita Ambulanter Krankenpflegedienst
Jordanstrasse 14
60486 Frankfurt/M.
Telefonische Erreichbarkeit
während der Geschäftszeiten: Telefon: 069 / 77060772
Telefax: 069 / 77060773
- Geschäftszeiten
Montags bis Freitags 09:00-17:00
Donnerstags 9.00 – 18.00
Freitags 9.00 – 14.00
- Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeit
und Notdienst
Für akute Situationen ist die Pflegedienstleitung,
ihre Stellvertretung sowie der Mitarbeiter im Dienst täglich
24 Stunden telefonisch über das Dienst-Handy zu erreichen.
Diensthandy: 0160 – 95210026
4. Struktur Medi-Vita
Unser Pflegedienst ermöglicht eine ausreichende,
gleichmäßige und kontinuierliche Versorgung der
Klienten entsprechend ihres pflegerischen Bedarfs und ihrer
individuellen Bedürfnisse. Dies wird durch eine 24-stündige
Rufbereitschaft gewährleistet.
- Qualifikation der verantwortlichen Pflegefachkraft
Die Pflege und Betreuung unserer Klienten wird unter ständiger
Verantwortung des Pflegedienstleiters durchgeführt.
Herr Harald Dominik (PDL) verfügt über eine langjährige
Erfahrung als Krankenpfleger und pflegefachliche Erfahrung
im ambulanten Bereich.
Die Stellvertretung ist durch Herrn Edin Kovac besetzt,
der examinierter Krankenpfleger ist.
Aufgaben der Pflegedienstleitung sind schwerpunktmäßig:
• Fachaufsicht
• Fachliche Planung und Überwachung
der Pflegeprozesse
• Überwachung der fachgerechten Führung
der Pflegedokumentationsunterlagen
• Dienstplangestaltung entsprechend den
individuellen Bedürfnissen der Klienten
• Anleitung und Überwachung von Qualitätssicherungsmaßnahmen
• Mitarbeiterführung
- Personalvorbehaltung, Qualifikation der
Mitarbeiter
Unser Pflegedienst erfüllt die gesetzlich vereinbarten
personellen Voraussetzungen für die Bereiche von SGB
XI.
Es werden u.a. Mitarbeiter mit folgenden Qualifizierungen
beschäftigt:
• Krankenschwester/-pfleger
• Altenpflegerinnen/-pfleger
• Krankenpflegehelfrinnen/-helfer und
Pflegekräfte
5. Organisation des Pflegedienstes
- Art der Leistungserbringung
Unser Pflegedienst erbringt Pflegeleistungen im Rahmen des
Pflegeversicherungsgesetzes nach SGB XI und SGB V.
Die Pflege und Betreuung unserer Klienten wird durch angemessenes
qualifiziertes Personal gewährleistet. Der Einsatz
des Personals erfolgt durch die Bildung von Pflegeteams,
wodurch gewährleistet wird, dass die Klienten durch
möglichst geringe Personalfluktuation in den einzelnen
Einsatzorten versorgt werden können. Die Klienten werden
bei der Personalauswahl mit einbezogen.
- Dienstbesprechungen
Durch regelmäßige Dienst- und Fallbesprechungen
wird eine individuelle und kontinuierliche Betreuung der
Klienten gewährleistet.
Des Weiteren werden in Dienstbesprechungen, die für
alle Mitarbeiter pflichtig sind, teamübergreifende
Inhalte besprochen.
-
Erstbesuch bei Pflegeübernahme
Unter der Fachaufsicht der Pflegedienstleistung führen
die dafür qualifizierten Mitarbeiter der Medi-Vita
Ambulanter Pflegedienst zur Feststellung des Pflegebedarfs
und zur Erhebung der Pflegeanamnese Besuche vor Aufnahme
der Pflegetätigkeit beim Klienten durch. Anhand einer
standarisierten Pflegeanamnese werden Informationen zum
Pflegebedarf bzw. Assistenz, die Möglichkeiten der
aktivierenden Pflege, sowie die Ressourcen der Klienten
ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen werden
in die Datenerhebung mit einbezogen. Kulturelle, religiöse
und sonstige individuelle Bedürfnisse werden berücksichtigt
um unter anderem die soziale und gesellschaftliche Integration
des Pflegebedürftigen in dem gesellschaftlichen Umfeld
zu unterstützen.
Aufgrund der Pflegeanamnese wird gemeinsam mit dem Klienten
eine Pflegeplanung erstellt, sowie Maßnahmen und
Ziele festgelegt werden. Hierbei sind insbesondere die
Ressourcen der Klienten zu berücksichtigen.
- Pflegemodell
Als Grundlage der Pflegeplannung dient uns das Pflegemodell
von M. Krohwinkel der Aktivitäten und existenziellen
Erfahrungen des Lebens (AEDL Modell)
- Pflegeplanung und Einsatzplanung
Bei Klienten, die Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz
erhalten, wird der von MDK empfohlne Pflegeplan (Gutachten)
in unsere Pflegplanung mit einbezogen.
Bei der Pflegeplanung wird u.a. drauf geachtet:
o Das angemessene Zeitwünsche des Klienten berücksichtigt
werden;
o Eine ausreichende und zweckmäßige Versorgung
stattfindet;
o Das behandelnde Ärzte und andere am Pflegeprozess
beteiligte Institutionen einbezogen werden;
o Das Angehörige in die Planung mit einbezogen werden;
o Ein geringer Personalwechsel in der Pflegestelle stattfindet;
o Der Bedarf an nötigen Hilfsmittel besprochen wird.
Die erstellte Pflegeplanung wird regelmäßig
in Bezug auf Effektivität und Effizienz evaluiert
und in Absprache mit den Klienten der Entwicklung des
Pflegeverlaufs angepasst, ohne jedoch Reglementierungen
vorzugeben.
- Pflegedokumentation
Alle Daten des Klienten und der Pflegeverlauf werden
in einem standardisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten.
Pflegedokumentationsformulare:
1. Deckblatt
2. Stammblatt
3. Pflegeanamnese
4. Pflegeplanung
5. Leistungserfassungsbogen
6. Durchführungskontrollbögen
7. Pflegebericht
8. Ggfs. Ärztl. Verordnungsblatt/Therapieplan, Medikamentenplan
9. Wunddokumentation
10. Ggfs. Überwachungsbögen
11. Hausbesuchberichte
12. Pflegeüberleitungsbögen
Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht
geführt und beim Klienten aufbewahrt. Somit sind
sie allen an der Pflege beteiligten Personen jederzeit
zugänglich.
- Pflegeüberleitung
Unter Zuhilfenahme eines Überleitungsbogens wird
sichergestellt, dass im Falle einer geplanten oder ungeplanten
Verlegung pflege- und betreuungsrelevanten Daten des Patienten
an die nachfolgende Betreuungseinrichtung übermittelt
werden können. Die dazu benötigte Einwilligung
des Patienten wird ggf. im Vorfeld eingeholt.
6. Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Pflegedienstes
Unser Pflegedienst strebt ständig seine
Qualität zu verbessern. Aus diesem Grund sollen Maßnahmen
der internen und externen Qualitätssicherung durchgeführt
und dokumentiert werden.
- Interne Maßnahmen der Qualitätssicherung
Zur internen Qualitätssicherung sollen folgende Maßnahmen
durchgeführt werden.
• regelmäßige Fort- und Weiterbildungen
aller Mitarbeiter
• den Mitarbeitern steht im Büro ein breites
Angebot an Pflegefachliteratur und aktuellen Fachzeitschriften
zur Verfügung
• regelmäßige Pflegevisiten werden
durchgeführt und dokumentiert
• regelmäßige Dienstbesprechungen
• Fallbesprechungen nach Bedarf
• Beschwerdemanagement
• Einrichtung eines Qualitätszirkel
• Einberufung eines Qualitätsbeauftragter
• Sozialberatung unserer Klienten
Medi-Vita
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